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            <![CDATA[krone.at - der Online-Auftritt der Kronen Zeitung. Aktuelle Nachrichten, Wetterinformationen, Horoskop und Services rund um Politik, Sport, Stars & Society und Gesundheit.]]>
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        <copyright>krone.at</copyright>
        <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 11:09:46 +0100</pubDate>
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            <title><![CDATA[Brief an Ratspräsident - Vizekanzler Kogler bekräftigt Veto gegen Mercosur]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Grünen-Chef Werner Kogler hat in einem offenen Brief an den amtierenden EU-Ratspräsidenten, den portugiesischen Premierminister Antonio Costa, Österreichs Veto gegen das Mercosur-Handelsabkommen bekräftigt. In dem Schreiben fordert der Vizekanzler Costa auf, auch von einem Beschluss mittels einer unverbindlichen Zusatzvereinbarung oder Aufspaltung des Abkommens Abstand zu nehmen.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Grünen-Chef Werner Kogler hat in einem offenen Brief an den amtierenden EU-Ratspräsidenten, den portugiesischen Premierminister Antonio Costa, Österreichs Veto gegen das Mercosur-Handelsabkommen bekräftigt. In dem Schreiben fordert der Vizekanzler Costa auf, auch von einem Beschluss mittels einer unverbindlichen Zusatzvereinbarung oder Aufspaltung des Abkommens Abstand zu nehmen.</p> Österreich würde solche Versuche mit allen Mitteln politisch bekämpfen, warnte Kogler. Schon in den vergangenen Monaten hatte er sich dagegen ausgesprochen, den handelspolitischen Teil des Abkommens herauszulösen, um keine Einstimmigkeit für den Abschluss zu brauchen.Nationalrat lehnte Abkommen vorerst abDas Mercosur-Abkommen zwischen der EU und mehreren Staaten in Südamerika wurde vom österreichischen Nationalrat zumindest gegenwärtig „in der derzeitigen Form“ abgelehnt. Das hat eine Debatte vor knapp zwei Wochen, am 24. Februar, gezeigt.Greenpeace fordert von Regierung, Veto zu verteidigenDie Umweltorganisation Greenpeace forderte die Regierung damals dazu auf, das österreichische Veto „ohne Wenn und Aber“ zu verteidigen. Österreich dürfe dem Abkommen auf EU-Ebene keinesfalls zustimmen.Quelle: APA]]></content:encoded>
            <pubDate>Sun, 07 Mar 21 11:05:25 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Vizeknazler Werner Kogler]]>
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                <![CDATA[APA/Georg Hochmuth]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Kampf gegen Mercosur - EU-Geheimpapier: Bauern-Einkommen viel zu niedrig]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>In einem Geheimpapier gesteht die EU-Kommission nun ein, dass auch die Einkommen unserer Landwirte erschreckend niedrig sind. Aufgedeckt wird die wegen Corona-Krise oft schon existentielle Not auf den Höfen jetzt von EU-Mandatar Alexander Bernhuber (ÖVP) und dem niederösterreichischen Bauernbunddirektor Paul Nemecek.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Geheimpapier gesteht die EU-Kommission nun ein, dass auch die Einkommen unserer Landwirte erschreckend niedrig sind. Aufgedeckt wird die wegen Corona-Krise oft schon existentielle Not auf den Höfen jetzt von EU-Mandatar Alexander Bernhuber (ÖVP) und dem niederösterreichischen Bauernbunddirektor Paul Nemecek.</p> Sie sehen sich damit im Kampf gegen Mercosur umso mehr bestätigt. Dass die EU nun jetzt selbst zugeben muss, „dass der unselige Agrarfreihandel die kleinstrukturierte Landwirtschaft gefährdet“, bewerten die beiden Bauernvertreter als „eine späte, aber notwendige Einsicht“.„Freihandelsabkommen verhandeln, aber vor den Folgen die Augen verschließen, geht einfach nicht“, zürnt der Mostviertler Rinderbauer Alex Bernhuber, der das bisher unter Verschluss gehaltene Strategiepapier der Brüsseler Agrar-Lobby jetzt aufdeckt. Tatsächlich erreichen die bäuerlichen Einkommen laut dieses Berichts nicht einmal die Hälfte des herkömmlichen Lohnniveaus. Und das trotz EU-Ausgleichshilfen.Forderung nach rascher finanzieller Hilfe„Besonders spüren derzeit unsere heimischen Schweinebauern den rauen Gegenwind. Sie erhalten aktuell gerade einmal 1,35 Euro, meist sogar noch weniger für ein Kilo bestes Schnitzelfleisch. Unsere Bauern haben während aller Lockdown-Phasen die Versorgung gesichert, jetzt darf man sie nicht im Stich lassen. Es muss rasch finanzielle Abhilfen geben. Denn mit der Versorgungssicherheit unserer Bevölkerung spielt man nicht“, warnt der mächtige Bauernbunddirektor.Nemecs Forderung: „Mercosur soll endgültig begraben werden, und als Lehre aus der Corona-Krise muss ein Notfallplan zur Selbstversorgung Österreichs her.“Mark Perry und Christoph Budin, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Mon, 18 Jan 21 10:07:38 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Kühe Bauernhof Symbolbild]]>
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                <![CDATA[APA/Barbara Gindl]]>
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                <item>
            <title><![CDATA[Mercosur-Serie - Diskutieren Sie mit in unserem Leser-Forum!]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Das umstrittene Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur wird in diesen Tagen vielerorts debattiert, so auch in unseren Foren. Grund genug, dass wir unseren Leserinnen und Lesern nun in einem eigenen Forum die Diskussion rund um diesen Pakt ermöglichen wollen! Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das umstrittene Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur wird in diesen Tagen vielerorts debattiert, so auch in unseren Foren. Grund genug, dass wir unseren Leserinnen und Lesern nun in einem eigenen Forum die Diskussion rund um diesen Pakt ermöglichen wollen! Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen.</p> Das Handelsabkommen verspricht der Europäischen Union den Zugang zu einem riesigen Agrarmarkt mit 260 Millionen Konsumenten. In unserer Serie beleuchten wir unterschiedliche Pfeiler des Mercosur-Paktes: Wäre Österreich Gewinner oder Verlierer dieses Abkommens? Wie sieht es mit Kontrollstandards bei Ein- und Ausfuhr von Ware aus? Muss unsere Wirtschaft vor der Billigkonkurrenz aus dem Ausland fürchten?All diese Themen wollen wir nun in unserem Leserforum mit Ihnen diskutieren. Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge.]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 08 May 18 07:51:18 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Tastatur Keyboard tippen thinkstock]]>
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                <![CDATA[thinkstockphotos.de]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Dafür oder dagegen? - Mercosur-Pakt: Parteien legen Positionen offen]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Es ist eine Schicksalsfrage für Österreich. Auf „Krone“-Anfrage legten die Parteien jetzt ihre Mercosur-Positionen offen. Inzwischen probt der Bauernbund den Aufstand gegen den Pakt!</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Schicksalsfrage für Österreich. Auf „Krone“-Anfrage legten die Parteien jetzt ihre Mercosur-Positionen offen. Inzwischen probt der Bauernbund den Aufstand gegen den Pakt!</p> „Die zur Stunde wütenden Rekordfeuer bringen den Amazonas an die Kippe. Ein Pakt durch die Hintertür würde den Todesstoß für die grüne Lunge des Planeten und unzählige bedrohte Arten bedeuten“, versuchte WWF-Artenschutzexperte Georg Scattolin am Freitag neuerlich die Dramatik der Situation vor Augen zu führen.Rendi-Wagner: „Hier weichen wir keinen Milimeter zurück“Bei den meisten heimischen Politikern ist diese Mercosur-Ökobotschaft, die letztlich auch Zehntausende Bauern in Europa um ihre Existenz bringen wird, angekommen. „Die Österreicher wollen kein Fleisch aus dem brandgerodeten Regenwald. Genau deshalb wurde im Parlament unser Ablehnungsantrag angenommen. Das gilt, und nichts anderes. Hier weichen wir keinen Millimeter zurück“, bekräftigt SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner das kategorische Nein der Sozialdemokraten.Vor allem der jetzt von Greenpeace aufgedeckte Geheimplan der EU mit juristischen Tricks (Splitten des Vertrags und eine Art Beruhigungs-Beipackzettel, dass der Amazonas ohnehin geschützt wird), das rotweißrote Veto auszuhebeln, spornt den Öko-Widerstand weiter an.Hofer: „Müssen uns für Regionalisierung einsetzen“Unmissverständlich klar daher FPÖ-Chef Norbert Hofer in seiner Stellungnahme gegenüber der „Krone“: „Was wir aus der Corona-Krise gelernt haben, ist wohl, dass wir uns für Regionalisierung und nicht für Globalisierung einsetzen müssen. Freihandel ohne moralische, soziale und ökologische Schranken müssen ohne Wenn und Aber gestoppt werden.“Greenpeace-Chef: „Diesmal geht es um noch viel mehr“Genau das ist es aber, was Greenpeace-Chef Alexander Egit und SPAR-Vorsitzender Dr. Gerhard Drexel Kanzler Sebastian Kurz massiv ankreiden: „Er lehnt Mercosur nur in der derzeitigen Form ab. Wir befürchten aber, dass der regenwaldzerstörende Pakt dann eben wie CETA, der Vertrag mit Kanada, durch die Hintertür daherkommt. Nur diesmal geht es um noch viel mehr!“Kurz: „Wollen kein Billigst-Ramschfleisch aus Südamerika“Immerhin legt sich der Regierungschef fest: „Wir wollen kein hormonbehandeltes Billigst-Ramschfleisch aus Südamerika in unseren Verkaufsregalen. Wir bekennen uns klar zur Förderung unserer regionalen Lebensmittel. Und damit zu Wertvollem aus Landwirtehand.“„Bauernaufstand“ gegen MercosurInzwischen bahnt sich ein „Bauernaufstand“ gegen Mercosur an. Denn alle Agrarspitzen des Landes kämpfen jetzt Schulter an Schulter gegen das Abkommen mit Brasilien. Wie berichtet, will Brüssel dieses noch heuer - getrieben von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel, der wiederum die deutsche Autoindustrie im Nacken sitzt - durchpeitschen.An die Spitze des Widerstands haben sich Bauernbund-Boss Georg Strasser und Niederösterreichs Direktor Paul Nemecek sowie der türkise EU-Mandatar Alex Bernhuber (selbst von einem bäuerlichen Familienbetrieb stammend) gestellt: „Das Abkommen hätte schwerwiegende Folgen für die Bauern-Heimat.“Brasilien-Pakt treibt Rübenbauern in RuinEine ganze Flut an Pestizid-Produkten bedroht die Bauern! Nichts, was auf Österreichs Äckern und in den Ställen hoher Ökostandard ist, zählt für brasilianische Rinderbarone! Denn diese lassen den Regenwald brandschatzen, quälen ihr Vieh mit Wachstumshormonen und Antibiotika-Spritzen, die bei uns längst verboten sind.Auch dürfen dort 149 (!) Pestizide versprüht werden, die in Österreich untersagt sind. Vor allem für unsere Rübenbauern steht die Existenz auf Messers Schneide: Denn Mercosur sieht eine höhere Importquote für minderwertigen südamerikanischen Zucker in die EU vor ...Mark Perry, Kronen ZeitungKommentar: Schicksalsfrage dieser Koalition!Bei der Regierungserklärung Anfang Jänner erörterte Sebastian Kurz, „es ist gelungen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen“ und „es ist möglich, das Klima und die Grenzen zu schützen“. Die Grenzen werden eifrig geschützt und verzweifelte, unbetreute Kinder aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria im Stich gelassen. Die Grünen tragen das „Beste aus der Welt der ÖVP“ gegen ihre Überzeugung mit.Und wie sieht’s mit dem „Besten aus Klima- und Umweltschutz“ aus? Trägt die ÖVP das „Beste aus der Welt der Grünen“ mit und hält ihr Koalitionsversprechen? Noch wurde das Glyphosatverbot nicht umgesetzt, die Plastikflut nicht gebremst und für einen Beschluss des Mercosur-EU-Abkommens steht die Hintertür sperrangelweit offen. Dabei hat uns die Corona-Krise überdeutlich gezeigt, wie wichtig regionale Lebensmittel sind. Soll der Dank dafür ein Abkommen für Bauernsterben sein, das noch dazu mit der Vernichtung des Amazonas einhergeht?Hinter verschlossenen Türen wird für den Mercosur-EU-Pakt zurzeit nach dem Vorbild von CETA (dem EU-Kanada-Pakt) eine unverbindliche Zusatzerklärung zum Amazonasschutz verhandelt, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie geschrieben ist. Die Bundesregierung muss dem Pakt ohne Wenn und Aber eine Absage erteilen und um Bündnispartner in Europa werben. Denn sonst könnte es sehr bald passieren, dass die Koalitionspartner sich durch das Schlechteste aus beiden Welten wieder voneinander trennen …Kommentar von Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace]]></content:encoded>
            <pubDate>Sat, 03 Oct 20 04:00:59 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Mercosur Politiker Tiere]]>
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                <![CDATA[Gabriele Moser, Kurt Prinz, Krone KREATIV]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[„Studie unzureichend“ - EU verharmlost Folgen: Protest wegen Mercosur-Pakt]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Im Oktober geht das umstrittene Freihandelsabkommen Mercosur zwischen der EU und lateinamerikanischen Staaten in die heiße Phase. Brüssel hat nun eine Folgenabschätzung zur Nachhaltigkeit abgegeben, um die Bedenken vom Tisch zu wischen. Österreich, das klar nein zu Mercosur sagt, kritisiert die „unzureichende“ Studie und antwortet mit scharfen Worten.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober geht das umstrittene Freihandelsabkommen Mercosur zwischen der EU und lateinamerikanischen Staaten in die heiße Phase. Brüssel hat nun eine Folgenabschätzung zur Nachhaltigkeit abgegeben, um die Bedenken vom Tisch zu wischen. Österreich, das klar nein zu Mercosur sagt, kritisiert die „unzureichende“ Studie und antwortet mit scharfen Worten.</p> Bis Mitternacht hatte Österreich Zeit, eine Stellungnahme zu dieser Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung abzugeben. Die Kritik des Landwirtschaftsministeriums fiel heftig aus: Die Methodik der Studie sei unzureichend, es fehlen länderspezifische Analysen, vor allem im sensiblen Landwirtschaftsbereich.Außerdem sei das Ergebnis wenig aussagekräftig, weil veraltete Daten herangezogen wurden. Noch dazu sei die Folgenabschätzung verspätet vorgelegt worden. In dieser Tonart geht es weiter.Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) macht einmal mehr klar, dass es einen aufrechten Vorbehalt des österreichischen Parlaments gegen Mercosur gibt. Auch im Regierungsprogramm ist das Nein verankert.„Umwelt-, Tierschutz-, Produktions- und Lebensmittelstandards werden bei diesem Handelsabkommen zu wenig beachtet. In Zeiten des Klimawandels können wir nur entschlossen dagegen auftreten“, so Köstinger. Deutschland will in seiner EU-Ratspräsidentschaft das Abkommen vorantreiben.Doris Vettermann, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 06 Aug 20 06:50:44 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[EU Mercosur]]>
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                <![CDATA[Jörg Carstensen / dpa / picturedesk.com]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Treibhausgase steigen - Köstinger: „Kämpfe wie Löwin gegen Mercosur-Pakt“]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Ein Report im deutschen „Spiegel“ deckt jetzt auf, wie klimaschädlich das Mercosur-Abkommen wirklich ist. Denn laut peniblen wissenschaftlichen Berechnungen würden die Treibhausgase förmlich explodieren. Für Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) Ansporn, „weiter wie eine Löwin“ gegen den Brasilien-Pakt zu kämpfen.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Report im deutschen „Spiegel“ deckt jetzt auf, wie klimaschädlich das Mercosur-Abkommen wirklich ist. Denn laut peniblen wissenschaftlichen Berechnungen würden die Treibhausgase förmlich explodieren. Für Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) Ansporn, „weiter wie eine Löwin“ gegen den Brasilien-Pakt zu kämpfen.</p> „Dieses Abkommen würde trotz Umweltkapitel den Treibhausgasausstoß um bis zu 30 Prozent hinaufschnellen lassen“, so argentinische Wissenschafter im „Spiegel“. Wachsen würde zudem der Import von Rindfleisch in die EU, für deren Herstellung riesige Regenwaldflächen brandgerodet werden.Eine Anfrage im Deutschen Bundestag deckt außerdem auf, dass nur zahnlose Sanktionen bei Verstößen vorgesehen sind! „Die Verankerung von Öko-Aspekten im Vertrag ist nur ein Papiertiger zum Schaden von Konsumenten und Bauern“, so Greenpeace-Experte Jens Karg!Köstinger bekräftigte beim Besuch von EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski („Habe viel Verständnis für die Landwirtschaft in Österreich“) am Biohof Pölz in Lackendorf (Burgenland), für Österreichs Bauern zu kämpfen.Mark Perry, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 20 09:24:35 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Köstinger mercosur Janusz Wojciechowski]]>
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                <![CDATA[BMNT/Paul Gruber]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Veto im Parlament - Umstrittener Mercosur-Pakt ist jetzt Geschichte!]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Erfolg für die Kampagne von „Krone“ und Greenpeace gegen Mercosur! In einem nationalen Schulterschluss brachten jetzt ÖVP, SPÖ, FPÖ und die Liste JETZT das umstrittene Freihandelsabkommen mit Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern im Zuge einer parlamentarischen Abstimmung zu Fall. Einzig die NEOS sind - wenn auch mit Abstrichen - für den ökologisch so verheerenden Pakt.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Erfolg für die Kampagne von „Krone“ und Greenpeace gegen Mercosur! In einem nationalen Schulterschluss brachten jetzt ÖVP, SPÖ, FPÖ und die Liste JETZT das umstrittene Freihandelsabkommen mit Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern im Zuge einer parlamentarischen Abstimmung zu Fall. Einzig die NEOS sind - wenn auch mit Abstrichen - für den ökologisch so verheerenden Pakt.</p> Einen „großen Erfolg für den Konsumenten-, den Umwelt- und den Tierschutz sowie die Menschenrechte“ sieht der stellvertretende SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried in der Abstimmung zum Mercosur-Handelsvertrag im EU-Unterausschuss. „Die heute beschlossene Bindung der Regierung, dem Mercosur-Abkommen nicht zuzustimmen, ist ein wichtiger Schritt zum Stopp dieses schädlichen Abkommens“, sagte Michel Reimon, Kandidat der Grünen bei der kommenden Nationalratswahl.Auch für FPÖ-Chef Norbert Hofer ist damit klar: „Das Mercosur-Abkommen ist Geschichte. Ich bedanke mich bei SPÖ und ÖVP für die Kooperation bei diesem wichtigen Thema. Eine verantwortungsvolle rot-weiß-rote Politik lässt es einfach nicht zu, diesem Handelspakt die Zustimmung zu erklären. Im Interesse unseres Landes darf es keinen Kniefall vor den Interessen der Industrie geben.“Greenpeace: „Mercosur-Pakt ein Riegel vorgeschoben“Riesenfreude herrschte auch bei der Umweltorganisation Greenpeace, die von Anfang an gegen das Abkommen kampagnisiert hatte: „Österreich stemmt sich mit dem heutigen Beschluss gegen ein Abkommen, das die industrielle Agrarproduktion mit ihrer Massentierhaltung und Monokulturen fördert, bei dem die regionale kleinbäuerliche Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantik das Nachsehen hätte und das als Brandbeschleuniger für den Amazonas-Regenwald wirkt. Unserer Forderung haben sich SPÖ, ÖVP, FPÖ und Liste JETZT angeschlossen und heute einen Stopp des Handels-Deals beschlossen. Damit ist dem Mercosur-Pakt ein Riegel vorgeschoben.“Das österreichische Veto ist deswegen von Bedeutung, weil die Abstimmung auf EU-Ebene im Rat der EU einstimmig erfolgen muss. Der österreichische Regierungsvertreter, der nun an das Veto des Parlaments gebunden ist, müsste also ebenfalls zustimmen, damit der Pakt zustande kommt.Mercosur als fünftgrößte Wirtschaftsregion der WeltDas Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern (Mercado Comun del Sur - Gemeinsamer Markt des Südens) sollte idealerweise Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay mehr Wohlstand bringen und gleichzeitig europäischen Unternehmen Wachstumsmärkte öffnen. Derzeit müssen Importeure von EU-Waren zum Teil sehr hohe Zölle zahlen, die der Wettbewerbsfähigkeit schaden. Auf Autos sind es beispielsweise 35 Prozent, auf Maschinen 14 bis 20 Prozent und auf Wein 27 Prozent.In den vier Mercosur-Ländern leben mehr als 260 Millionen Menschen. Zusammen bilden sie die fünftgrößte Wirtschaftsregion der Welt mit einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von deutlich mehr als zwei Billionen Euro. Bereits 2017 exportierten EU-Unternehmen Waren im Wert von rund 45 Milliarden Euro in den Mercosur.Kronen Zeitung/krone.at]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 19 Sep 19 07:24:30 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Rinder-Amazonas-Mercosur]]>
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                <![CDATA[Kronen Zeitung, Hernan Vitenberg / Greenpeace, stock.adobe.com, krone.at-Grafik]]>
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            <title><![CDATA[ÖVP mit eigenem Antrag - Tauziehen bis zur letzten Minute um Mercosur-Pakt]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Jetzt sind alle Großparteien gegen Mercosur! Während SPÖ und FPÖ mit einer klaren Veto-Ansage in den EU-Unterausschuss im Parlament gingen, brachte die ÖVP dort am Mittwoch einen eigenen Ablehnungsantrag ein. Die Türkisen wollen beim Freihandelspakt dunkelrote Linien zum Schutz unserer Bauern.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind alle Großparteien gegen Mercosur! Während SPÖ und FPÖ mit einer klaren Veto-Ansage in den EU-Unterausschuss im Parlament gingen, brachte die ÖVP dort am Mittwoch einen eigenen Ablehnungsantrag ein. Die Türkisen wollen beim Freihandelspakt dunkelrote Linien zum Schutz unserer Bauern.</p> „Österreich kann und muss den Mercosur-Pakt stoppen. Unsere Umfrage zeigt, dass die Bürger den Deal mit Brasilien und Co. mit großer Mehrheit ablehnen. Dem müssen die Parteien Rechnung tragen. Alles andere wäre Betrug an den Wählern“, so Greenpeace-Experte Jens Karg.FPÖ unterstützt SPÖ-AntragFür helle Aufregung hatte jedenfalls die klare Ansage von FPÖ-Chef Norbert Hofer gegenüber der „Krone“ gesorgt, den SPÖ-Antrag im parlamentarischen EU-Ausschuss zu unterstützen. Mit diesem dann bindenden rot-weiß-roten Veto in Brüssel wäre das gesamte erst im Juni nach 20-jähriger Verhandlung abgeschlossene Freihandelsabkommen Geschichte! Denn Mercosur kann nur bei Einstimmigkeit in Kraft treten. Ausnahmslos alle Mitgliedsstaaten müssen letztlich ihre Zustimmung erteilen. Ein verbindliches Nein Österreichs zum Mercosur-Deal hätte zur Folge, dass der für das Weltklima so schädliche Pakt nicht zustande käme.Ministerinnen werden bei EU zu Gegenstimme verpflichtet„Auch wir werden ein derart schwerwiegendes Abkommen auf dem Rücken unserer Bauern nicht zulassen. Denn es sieht den Import von 100.000 Tonnen Rindfleisch aus brasilianischen Agrarfabriken vor. Damit kann die heimische Landwirtschaft niemals konkurrieren. Zumal am Amazonas für diese Billig-Produkte die Regenwälder niedergebrannt werden“, versicherte Ex-Ökoministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Ihr Antrag sieht vor, dass die zuständigen Beamtenministerinnen Maria Patek (Umwelt) und Elisabeth Udolf-Strobl (Wirtschaft) das Abkommen auf EU-Ebene strikt ablehnen müssen.Mark Perry, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 18 Sep 19 12:41:34 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Jörg Carstensen/dpa/picturedesk.com, Lukas Huter/EXPA/picturedesk.com, krone.at-Grafik]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Rot-blaue Notbremse - Starke Absage an den Mercosur-Pakt!]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>78 Prozent der Österreicher lehnen das Handelsabkommen Mercosur ab. Ein Veto in Wien kann den Pakt stoppen. Dieses gilt als so gut wie sicher!</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>78 Prozent der Österreicher lehnen das Handelsabkommen Mercosur ab. Ein Veto in Wien kann den Pakt stoppen. Dieses gilt als so gut wie sicher!</p> „Das Mercosur-Abkommen gefährdet das Weltklima und befeuert die Abholzung des Regenwalds. In Zeiten der Klimakrise noch mehr Produkte über das Meer zu karren, die wir besser hier in Europa produzieren können, ist der absolut falsche Weg. Ich will auch unsere Bauern und die heimischen Konsumenten vor den Gefahren durch bis zu 100.000 Tonnen Fleisch schützen. Genau deswegen haben wir diesen Antrag eingebracht, der alle Regierungsmitglieder in Brüssel zur Ablehnung verpflichtet“, bekräftigten SPÖ-Frontfrau Pamela Rendi-Wagner und ihr Vize-Klubobmann Jörg Leichtfried. Unterstützung kommt von Wiens Arbeiterkammerpräsidentin Renate Anderl.Drei Viertel für österreichisches VetoFür zusätzliche Brisanz sorgt eine Greenpeace-Umfrage. Laut dieser sprechen sich drei Viertel der Österreicher für ein rot-weiß-rotes Veto gegen den Pakt mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay aus.Doch während EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unbeirrt über den Handelsdeal jubelt, wendet sich in der heimischen Politik das Blatt. Denn wie FPÖ-Obmann Norbert Hofer gegenüber der „Krone“ betont, werden seine Blauen am Mittwoch den Antrag der Sozialdemokraten unterstützen. Mercosur wäre durch dieses heimische Mehrheits-Veto auch international tot!Hofer: „Schlimmste Arbeitsbedingungen in Brasilien“Hofer führt für diese verantwortungsvolle Entscheidung auch soziale Gründe ins Treffen: „Brasilien zählt zu den Ländern mit den schlimmsten Arbeitsbedingungen. Dokumentiert sind sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse in Schlachthöfen und auf den Plantagen! Dazu kommt eine akute Gesundheitsgefährdung durch den Einsatz von mehr als 500 Pestiziden, von denen die meisten bei uns längst verboten sind.“ Freilich zählt für die Freiheitlichen auch der Schutz der Bergbauern-Heimat.Genau aus diesen Gründen hat auch JETZT signalisiert, gegen das Handelsabkommen zu stimmen. Einzig die NEOS bekennen sich mit wenigen Abstrichen zum Pakt. Aus Sicht der ÖVP sind im Mercosur-Pakt Tierschutz, Umweltschutz und Lebensqualität nicht ausreichend verankert.Greenpeace-Chef: „Brauchen ein sofortiges Nein“Gefordert werden Nachverhandlungen. Genau diese lehnt Greenpeace-Chef Alexander Egit aber kategorisch ab: „Wir brauchen ein nationales und sofortiges Nein ohne Wenn und Aber! Alles andere ist halbherzig und spielt milliardenschweren Konzernen in die Hände.“Mark Perry/Teresa Spari, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 18 Sep 19 11:30:23 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[mercosur traktor Pakt]]>
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                <![CDATA[AFP, Kronen Zeitung, krone.at-Grafik]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[„Mercosur stoppen!“ - Greenpeace-Protest bei Erntedankfest im Augarten]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Greenpeace-Aktivisten haben sich am Sonntag in Wien aus rund 50 Metern abgeseilt, um gegen das Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten zu protestieren. Am runden Flaktum im Augarten entrollten sie während des Erntedankfests der Jungbauern ein 90 Quadratmeter großes Banner, auf dem „Bauern schützen - Mercosur stoppen“ gedruckt war.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Greenpeace-Aktivisten haben sich am Sonntag in Wien aus rund 50 Metern abgeseilt, um gegen das Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten zu protestieren. Am runden Flaktum im Augarten entrollten sie während des Erntedankfests der Jungbauern ein 90 Quadratmeter großes Banner, auf dem „Bauern schützen - Mercosur stoppen“ gedruckt war.</p> Greenpeace fordert von den Parlamentsparteien, im September im Nationalrat ein Veto gegen den Handelspakt einzulegen. Die Umweltschutzorganisation befürchtet, dass die industrielle Agrarproduktion die regionale kleinbäuerliche Landwirtschaft verdrängt.Bis zur Einigung 20 Jahre verhandeltEnde Juni hatten die EU und der Mercosur-Bund - Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay - nach 20 Jahren Verhandlungen eine Einigung erzielt. Nun müssen die 28 Mitgliedsstaaten das Abkommen noch ratifizieren. Frankreich und Irland drohten zuletzt mit einer Blockade, sollte die brasilianische Regierung nicht energischer gegen die Regenwaldbrände vorgehen.]]></content:encoded>
            <pubDate>Sun, 08 Sep 19 10:34:23 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[mercosur greenpeace flakturm erntedankfest augarten]]>
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                <![CDATA[APA/Greenpeace/Astrid Schwab]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Keine Entwarnung - Amazonas-Waldbrände halten Welt weiter in Atem]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Im Amazonas-Becken liegt das größte tropische Waldgebiet der Welt. Es umfasst 5,5 Millionen Quadratkilometer und beherbergt einen beispiellosen, unbezahlbaren ökologischen Schatz. Doch dieser wird seit August durch gigantische Feuer bedroht. Mittlerweile ist eine Fläche von rund 43.600 Quadratkilometern betroffen - von einer Entwarnung kann keine Rede sein.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Amazonas-Becken liegt das größte tropische Waldgebiet der Welt. Es umfasst 5,5 Millionen Quadratkilometer und beherbergt einen beispiellosen, unbezahlbaren ökologischen Schatz. Doch dieser wird seit August durch gigantische Feuer bedroht. Mittlerweile ist eine Fläche von rund 43.600 Quadratkilometern betroffen - von einer Entwarnung kann keine Rede sein.</p> Zwar trat Ende August ein 60-tägiges Verbot des Abbrennens von Flächen in Kraft, welches von Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro mit einem landesweit geltenden Dekret angeordnet worden war. Umweltschützer jedoch bezweifelten die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme: „Die Leute, die ohne Genehmigung Feuer legen, werden sich nicht daran halten", hieß es. Kurz zuvor wurden drei Menschen festgenommen, die in einem Naturschutzgebiet im Bundesstaat Para mehr als 5.000 Hektar Wald abgebrannt haben sollen.Gleichzeitig wurden mehr als 1600 neue Brände festgestellt, nicht nur in Brasilien, auch in den Nachbarländern. Die Gesamtzahl seit Jahresbeginn stieg damit auf fast 85.000. Davon befanden sich rund die Hälfte im Amazonasgebiet. Besonders die brasilianische Regierung wurde scharf kritisiert, nicht energisch genug gegen die Feuer vorzugehen. Bolsonaro ist eng mit der brasilianischen Agrarlobby verbündet und zweifelt den menschengemachten Klimawandel an. Umweltschützer machen Bolsonaro dafür verantwortlich, dass die Brände im Amazonasgebiet in diesem Jahr massiv zugenommen haben.Mitverantwortlich für die Feuer sind Vertreter der Agrarindustrie, die für Futterpflanzen und Rinderfarmen Waldflächen vorsätzlich in Brand setzen. Nicht nur zahlreiche Stars rufen in sozialen Netzwerken dazu auf, Maßnahmen zu setzen. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert in einem Video auf, jetzt zu endlich handeln - der Druck auf den Regenwald müsse reduziert werden!Dazu zählt auch, Handelsabkommen wie den Mercosur-Pakt zu stoppen, der die Abholzung weiter vorantreiben wird. Der Amazonas ist mit fast sechs Millionen Quadratkilometern nicht nur der größte tropische Regenwald der Erde, sondern auch der größte CO2-Speicher der Welt. Ohne Regenwald haben wir keine Chance, die Klimaerhitzung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, ohne Regenwald haben wir keine Zukunft.]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 06 Sep 19 12:53:14 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[brasilien amazonas brände feuerwehr]]>
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                <![CDATA[AFP]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[„Krone“-Gastkommentar - Der Mercosur-Schwindel]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Der Mercosur-Pakt bedroht unsere Bauern und den Amazonas-Regenwald: Der heimische Markt wird mit Ramschfleisch überschwemmt, der Regenwald für die Viehzucht niedergebrannt. Österreich hat es aber jetzt in der Hand, den Pakt zu stoppen: Mitte September fällt die Entscheidung über ein Veto Österreichs im Parlament. Ein „Krone“-Gastkommentar von Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mercosur-Pakt bedroht unsere Bauern und den Amazonas-Regenwald: Der heimische Markt wird mit Ramschfleisch überschwemmt, der Regenwald für die Viehzucht niedergebrannt. Österreich hat es aber jetzt in der Hand, den Pakt zu stoppen: Mitte September fällt die Entscheidung über ein Veto Österreichs im Parlament. Ein „Krone“-Gastkommentar von Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit.</p> Eine Greenpeace-Befragung hat ergeben, dass sich alle Parteien außer den NEOS gegen das Abkommen aussprechen. Aber ob ÖVP und FPÖ auch im Nationalrat dagegenstimmen, ist mehr als ungewiss: Sebastian Kurz hat etwa schon vor den Wahlen 2017 vollmundig ein nationales Glyphosatverbot angekündigt. Ein leeres Wahlversprechen - beim Beschluss im Nationalrat hat die ÖVP als einzige Partei dagegen gestimmt.Die FPÖ war als Oppositionspartei eine entschiedene Gegnerin von Handelspakten wie TTIP oder CETA. Um in die Regierung zu kommen, sind Strache & Co umgefallen: Sie haben dem Druck der ÖVP nachgegeben und für CETA gestimmt.Auch jetzt droht ein großer Wahlschwindel: Man „sei dagegen, müsse aber nachverhandeln, um die Bauern oder den Regenwald verbindlich zu schützen“. Diese „Verbindlichkeit“ ist aber nicht zu erreichen und damit eine reine Verzögerungstaktik, um dann später doch zuzustimmen.Lippenbekenntnisse reichen nicht: Alle Parteien sind aufgefordert, jetzt Farbe zu bekennen: Nur eine klare Zusage, den Mercosur-Pakt noch im September zu Fall bringen - ohne Wenn und Aber -, kann helfen.Alexander Egit (Geschäftsführer Greenpeace), Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 05 Sep 19 13:43:54 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Rinder-Amazonas-Mercosur]]>
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                <![CDATA[Kronen Zeitung, Hernan Vitenberg / Greenpeace, stock.adobe.com, krone.at-Grafik]]>
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            <title><![CDATA[Petition - Greenpeace: „Wir können Mercosur-Pakt stoppen!“]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Die verheerenden Brände im Amazonasgebiet rufen die EU-Kommission auf den Plan. Man beobachte die Feuer im größten Regenwald der Erde mit großer Sorge. Einzelne EU-Staaten stellten bereits eine Blockade des Mercosur-Pakts in den Raum, um so Einfluss auf die brasilianische Regierung zu nehmen. Auch eine Greenpeace-Petition fordert nun ein Ende des umstrittenen Handelsabkommen: „Wir können den Mercosur-Pakt stoppen!“</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die verheerenden Brände im Amazonasgebiet rufen die EU-Kommission auf den Plan. Man beobachte die Feuer im größten Regenwald der Erde mit großer Sorge. Einzelne EU-Staaten stellten bereits eine Blockade des Mercosur-Pakts in den Raum, um so Einfluss auf die brasilianische Regierung zu nehmen. Auch eine Greenpeace-Petition fordert nun ein Ende des umstrittenen Handelsabkommen: „Wir können den Mercosur-Pakt stoppen!“</p> In Österreich hat sich in den vergangenen Wochen eine breite Front gegen den Mercosur-Handelspakt der EU aufgebaut. Mit dem kürzlich ausgehandelten Freihandelsabkommen wollen die Europäische Union und die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay die größte Freihandelszone der Welt aufbauen. Das soll Unternehmen in der EU jährlich vier Milliarden Euro an Zöllen ersparen und die Exporte sowie Umsätze ankurbeln.Video: Ralf Kronberger, Chef der handelspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich und Jens Karg, Handelsexperte von Greenpeace, diskutieren mit Gerhard Koller im krone.tv-Studio:Gefahr für unsere BauernDas Abkommen bedeutet auch: Österreichs Landwirte müssten zukünftig mit importierten Billigfleisch konkurrieren. Denn die südamerikanischen Agrarriesen arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen, mit massivem Spritzmitteleinsatz und ohne Tierschutzvorschriften. Dabei stehen unsere kleinen Bauern bereits jetzt massiv unter Druck. Um gegen die riesigen Billigproduzenten zu bestehen, müssen sie sich an die niedrigeren Standards anpassen - oder untergehen.Österreich kann Pakt stoppenGreenpeace ruft nun dazu auf, den „Katastrophen-Pakt“ zu stoppen und hat eine Petition ins Leben gerufen. Innerhalb kürzester Zeit wurden bereits 11.000 Stimmen gezählt.„Damit das, was vor der Wahl gesagt wird, auch nach der Wahl gilt, soll der Nationalrat eine verbindliche Entscheidung treffen. Dafür brauchen wir aber einen eindeutigen Beschluss, der keine Hintertürchen offenlässt. Jetzt heißt es für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier Farbe bekennen. Wir können den Mercosur-Pakt stoppen“, fordert Jens Karg, Handelsexperte bei Greenpeace Österreich.Lesen Sie HIER mehr zum Thema. HIER können Sie abstimmen.]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 29 Aug 19 06:51:00 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Greenpeace Mercosur-Petition]]>
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                <![CDATA[AFP, greenpeace.at, krone.at-Grafik]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Streit um Urwald - Kippt EU wegen Bränden das Mercosur-Abkommen?]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Die verheerenden Brände im Amazonasgebiet rufen auch die EU-Kommission auf den Plan. Man beobachte die Feuer im größten Regenwald der Erde mit großer Sorge und sei bereit zu helfen, sagte Sprecherin Mina Andreeva am Freitag. Einzelne EU-Staaten stellen bereits eine Blockade des Pakts in den Raum. Die Brände werden auch beim G7-Gipfel in Frankreich auf der Agenda stehen.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die verheerenden Brände im Amazonasgebiet rufen auch die EU-Kommission auf den Plan. Man beobachte die Feuer im größten Regenwald der Erde mit großer Sorge und sei bereit zu helfen, sagte Sprecherin Mina Andreeva am Freitag. Einzelne EU-Staaten stellen bereits eine Blockade des Pakts in den Raum. Die Brände werden auch beim G7-Gipfel in Frankreich auf der Agenda stehen.</p> Das beste Instrument der EU, Einfluss auf die brasilianische Regierung auszuüben, sei das kürzlich ausgehandelte Mercosur-Freihandelsabkommen. Dieses verpflichte die Vertragspartner, darunter Brasilien, auf Einhaltung von Umweltstandards und des Pariser Klimaabkommens von 2015, so Andreeva.Abkommen längst nicht ratifiziertDas Ende Juni vereinbarte Mercosur-Abkommen ist allerdings noch längst nicht von den EU-Staaten ratifiziert. Die deutschen Grünen hatten kritisiert, die EU habe den Klimaversprechen des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro vertraut, ohne effektive Regeln zur Durchsetzung von Klimaschutz und Menschenrechten zu bekommen. Auch die Linke verlangte den Stopp des Abkommens.Mit dem Mercosur-Vertrag wollen die Europäische Union und vier südamerikanische Länder die größte Freihandelszone der Welt aufbauen. Das soll Unternehmen in der EU jährlich vier Milliarden Euro an Zöllen ersparen und die Exporte ankurbeln. Zum Mercosur gehören Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.Frankreich blockiert AbkommenFrankreich hat indes angekündigt, das Abkommen wegen der Brände blockieren zu wollen. Präsident Emmanuel Macron sei zu dem Schluss gekommen, dass der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ihn über seine Umweltschutz-Absichten „belogen“ habe, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter Macrons am Freitag. „Unter diesen Umständen lehnt Frankreich das Mercosur-Abkommen in seiner jetzigen Form ab“, hieß es.Auch Irland stellt eine Blockade des Pakts in den Raum. „Ich bin sehr besorgt, dass in diesem Jahr ein Rekordniveau an Zerstörung von Amazonaswald durch Feuer stattgefunden hat“, sagte der irische Premier. Das zwischen der EU und den Mercosur-Staaten ausgehandelte Handelsabkommen sei noch zwei Jahre von der Ratifizierung entfernt. „Wir werden innerhalb dieser zwei Jahre Brasiliens Handeln im Umgang mit der Umwelt sehr genau beobachten“, sagte Varadkar.Waldbrände Thema beim G7-GipfelDie EU-Kommission begrüßte, dass die Regenwaldbrände Thema beim G7-Treffen am Wochenende in Biarritz werden sollen. Dafür sprach sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel aus, wie ihr Sprecher Steffen Seibert in Berlin sagte. Angesichts der globalen Bedeutung und der „wirklich erschreckenden Situation mit Tausenden von Bränden“ sei es angemessen, darüber auf dem G7-Gipfel zu sprechen.Es dem Nachbarn Frankreich gleichtun und das Mercosur-Abkommen blockieren, ist in Berlin aber nicht geplant. Das Abkommen enthalte „ein ambitioniertes Nachhaltigkeitskapitel mit verbindlichen Regelungen zum Klimaschutz“, teilte ein Regierungssprecher am Freitag mit. Ein „Nichtabschluss“ sei daher „nicht die geeignete Antwort auf das, was derzeit in Brasilien geschieht“.]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 19 13:40:58 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[amazonas-feuer-brasilien]]>
              </media:description>

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                <![CDATA[AP]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Greenpeace-Appell - Österreich kann Mercosur-Pakt zu Fall bringen]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Die Umweltschützer von Greenpeace appellieren via Brief an die österreichischen Abgeordneten, den umstrittenen EU-Handelspakt mit Südamerika zu stoppen. Tatsächlich dürfte das österreichische Veto schon bald im Parlament einzementiert werden - womit der nicht nur hierzulande kritisierte Pakt in den Startlöchern stecken bliebe.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Umweltschützer von Greenpeace appellieren via Brief an die österreichischen Abgeordneten, den umstrittenen EU-Handelspakt mit Südamerika zu stoppen. Tatsächlich dürfte das österreichische Veto schon bald im Parlament einzementiert werden - womit der nicht nur hierzulande kritisierte Pakt in den Startlöchern stecken bliebe.</p> Beliebt ist der geplante Mercosur-Handelspakt zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten nicht gerade: Frankreich, Irland, Polen und Belgien hegen massive Bedenken gegen den Pakt, der laut Umweltschützern zu einem enormen Anstieg an Fleisch-Importen aus Südamerika zugunsten europäischer Industrie-Exporte hinausliefe. Kritiker schlagen Alarm, dass dadurch die heimische Landwirtschaft unter die Räder der mächtigen Konkurrenz aus Südamerika käme. Auch würde das Abkommen - es wäre das bis dato größte der Welt - laut Umweltschützern zu einer noch stärkeren Abholzung des Regenwaldes beitragen.Parlament könnte Veto einzementierenDoch auch hierzulande ist die Front gegen den Mercosur-Pakt breit: ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne sind gegen das Vorhaben. Und noch im Herbst könnten die österreichischen Zweifel gegen den Vertrag einzementiert werden, wie Greenpeace nun in einem Brief an die Abgeordneten fordert. Das funktioniert wie folgt: In einer wohl im September stattfindenden Ausschusssitzung könnten die Parteien mit einfacher Mehrheit paktieren, dass der jeweilige Vertreter Österreichs im Rat der EU Nein zum Abkommen sagen muss. Und weil der noch in Bearbeitung befindliche Deal im Rat der Zustimmung aller Mitgliedsstaaten bedarf, wäre es jäh darum geschehen - wohl nicht nur, aber auch wegen des österreichischen Vetos.„Bindende Stellungnahme hätte auch nach der Wahl Bestand“Mit einer Abstimmung auf EU-Ebene rechnen Experten frühestens in einem halben Jahr. Betroffen wäre davon also vermutlich erst der Wirtschaftsminister der nächsten Regierung - die Veto-Pflicht geht auf diesen jedenfalls über. „Diese bindende Stellungnahme hätte auch nach den Nationalratswahlen Bestand“, heißt es im Greenpeace-Brief.Sollte der nächste Wirtschaftsminister wider einen Beschluss für den umstrittenen Pakt votieren, müsste er laut dem Parlamentsexperten Werner Zögernitz mit einem Misstrauensvotum rechnen. Gegeben hat es einen derartigen Fall allerdings noch nie.Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 19 13:38:12 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[mercosur protest frankreich bt]]>
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                <![CDATA[APA/AFP/JEAN-FRANCOIS MONIER]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Skepsis bei Import - Immer mehr EU-Staaten gegen den Mercosur-Pakt]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>In gleich mehreren EU-Staaten regt sich Widerstand gegen die aktuelle Version des geplanten Handelspaktes mit Südamerika. Auf Skepsis stößt vor allem der Import von Rindfleisch. Die Ex-Agrarministerin wünscht sich unter anderem Finanzhilfen für heimische Bauern.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In gleich mehreren EU-Staaten regt sich Widerstand gegen die aktuelle Version des geplanten Handelspaktes mit Südamerika. Auf Skepsis stößt vor allem der Import von Rindfleisch. Die Ex-Agrarministerin wünscht sich unter anderem Finanzhilfen für heimische Bauern.</p> In Österreich hat sich in den vergangenen Wochen eine breite Front gegen den Mercosur-Handelspakt der EU aufgebaut: SPÖ, FPÖ, Grüne, Gewerkschaft, Arbeiterkammer sowie Greenpeace und WWF sagen Nein zum Abkommen. Auch der Bauernbund der ÖVP ist dagegen, lediglich der türkise Wirtschaftsflügel freut sich über das Abkommen. Dabei geht es um Handel mit mehreren südamerikanischen Ländern - inklusive Lebensmitteln, vor allem Rindfleisch und Kaffee. Und: Bei Lebensmitteln ist die EU-Handelsbilanz mit Südamerika klar negativ - sprich: Wir importieren viel mehr, als wir exportieren.Spätestens seit dem Agrarministerrat am Montag in Brüssel ist klar, dass es nicht nur hierzulande Bedenken gibt: Auch Frankreich, Irland, Polen und Belgien sorgen sich um die europäischen Landwirte, die durch das Kritikern zufolge klimafeindliche Abkommen unter Druck geraten könnten.Köstinger wünscht sich Änderungen des Entwurfs„Es kann nicht sein, dass die EU die Qualitätsanforderungen für unsere Landwirtschaft immer höher schraubt und gleichzeitig die Märkte für Produkte öffnet, die diese Anforderungen nicht erfüllen müssen“, sagt Ex-Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Sie will zwar das Abkommen nicht ganz verhindern, wünscht sich aber etliche Änderungen des Entwurfs. Etwa sollen EU-Standards auch bei importierten Lebensmitteln genauer überprüft werden, zudem sollen die heimischen Bauern finanzielle Entschädigungen erhalten. Gelten kann das Abkommen übrigens erst, wenn alle EU-Staaten dem Pakt in ihren nationalen Parlamenten zugestimmt haben.]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 19 13:40:06 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Regenwald Amazonas Abholzung]]>
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                <![CDATA[dpa]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[VP gegen Billigfleisch - Häme von FPÖ und SPÖ über „schwarzen Schwenk“]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>In Österreich ist eine Ratifizierung des Handelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern in weite Ferne gerückt. Sowohl die SPÖ als auch die FPÖ lehnen den Deal ab, Kritik kommt zudem von Agrarvertretern und Umweltschützern sowie den Grünen. Am Sonntag hatte sich auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz der Kritik an dem Freihandelsabkommen angeschlossen - der ehemalige Koalitionspartner FPÖ ortete daraufhin einen „plötzlichen Meinungsschwenk“.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich ist eine Ratifizierung des Handelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern in weite Ferne gerückt. Sowohl die SPÖ als auch die FPÖ lehnen den Deal ab, Kritik kommt zudem von Agrarvertretern und Umweltschützern sowie den Grünen. Am Sonntag hatte sich auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz der Kritik an dem Freihandelsabkommen angeschlossen - der ehemalige Koalitionspartner FPÖ ortete daraufhin einen „plötzlichen Meinungsschwenk“.</p> „War eine Zustimmung zu diversen Handelsabkommen vonseiten der ÖVP 2017 noch Koalitionsbedingung, spricht sich Kurz nun - scheinbar auf Druck der eigenen Bauernvertreter - gegen ,Mercosur‘ aus“, die FPÖ sei diesem Thema immer kritisch gegenübergestanden, ließ FPÖ-Agrarsprecher Maximilian Linder wissen.„Gekünstelte Empörung“Auch von der SPÖ setzte es Häme in Richtung Türkis: „Es ist ja erfreulich, dass jetzt endlich auch VP-Obmann Kurz draufkommt, dass das Mercosur-Handesabkommen der EU mit Südamerika schlecht ist, und zwar schlecht für den Umweltschutz, das Klima, die KonsumentInnen und auch die heimische Landwirtschaft. Die Empörung von Kurz wirkt allerdings ziemlich gekünstelt, wenn man sich die bisherige Position der ÖVP dazu ansieht“, so der stv. SPÖ-Klubvorsitzende und SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried. Die SPÖ kündigte zudem an, eine Initiative zu starten, die die Regierung zu einer Ablehnung des Abkommens verpflichten soll. „Kein Ramschfleisch aus Südamerika“Konkret sorgt sich Kurz um den Import von Rindfleisch, der die österreichische Landwirtschaft unter Druck bringen würde. Für eine Ratifizierung stellte Kurz Bedingungen: Ein Abschluss des Abkommens mit den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay komme nur infrage, wenn auch die finanzielle Absicherung der europäischen Landwirte sichergestellt ist, so der Ex-Kanzler: „In Österreich darf es kein Ramschfleisch aus Südamerika geben.“Ende Juni war zwischen der EU und den Mercosur-Staaten eine politische Einigung zu dem Handelspakt erfolgt. Dem Handelsvertrag zustimmen müssen jedoch noch das Europäische Parlament und die Parlamente aller Mitgliedstaaten. Die Verhandlungen liefen mit Unterbrechungen bereits seit dem Jahr 2000.Experten im krone.tv-Talk: Mercosur - Was spricht dafür, was dagegen?Das Abkommen soll über den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen den Warenaustausch stärken und Unternehmen Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe bringen. Der Staatenbund Mercosur ist mit einer Bevölkerung von mehr als 260 Millionen Menschen einer der großen Wirtschaftsräume der Welt. Die EU kommt auf mehr als 512 Millionen Einwohner.]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 19 13:41:22 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Mercosur Teil 6]]>
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                <![CDATA[Greenpeace, "Krone"-Grafik]]>
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        </item>
                <item>
            <title><![CDATA[Fleisch aus Südamerika - Kurz warnt: „So darf Mercosur-Pakt nicht kommen!“]]></title>
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            <description><![CDATA[<p> „So darf Mercosur nicht kommen!“: Altkanzler Sebastian Kurz fordert Nachbesserungen am Verhandlungstext des Freihandelsabkommen zwischen EU und Südamerika. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Standards für Umweltschutz und Lebensmittelqualität erhalten bleiben“, so der ÖVP-Chef. </p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p> „So darf Mercosur nicht kommen!“: Altkanzler Sebastian Kurz fordert Nachbesserungen am Verhandlungstext des Freihandelsabkommen zwischen EU und Südamerika. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Standards für Umweltschutz und Lebensmittelqualität erhalten bleiben“, so der ÖVP-Chef. </p> Der Text der (vorläufigen) Einigung in Brüssel wird in diesen Tagen den EU-Mitgliedstaaten zugeleitet. Das Freihandelsabkommen bedarf der Ratifizierung durch das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten.„In Österreich darf es kein Ramschfleisch aus Südamerika geben“Kurz: „In Österreich darf es kein Ramschfleisch aus Südamerika geben. Auch wenn das Abkommen für unsere exportorientierte Wirtschaft viele Vorteile bringt, muss es garantierte Standards bei Umweltschutz, Tierschutz und der Lebensmittelqualität geben. Außerdem müssen wir unserer heimischen Landwirtschaft den Rücken stärken und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln auch in Zukunft sicherstellen.“Auch Macron will NachbesserungenDarüber hat Kurz auch mit der designierten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Berlin gesprochen und bei ihr deponiert: „Ein Abschluss des Freihandelsabkommens kann nur infrage kommen, wenn auch die finanzielle Absicherung der Landwirtschaft sichergestellt ist.“ Darin liegen Kurz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf einer Linie. Der Präsident hat wissen lassen, dass Frankreich die aktuelle Fassung des Abkommens so nicht ratifizieren würde.Brandrodungen sind ein Klima-KillerDie Regierung in Paris verlangt zusätzliche Garantien gegen eine beschleunigte Rodung des Regenwaldes zur Verstärkung der Lebensmittelexporte in die EU sowie „Härtefallregelungen“ für Zuckerrübenbauern und Rinderzüchter. Brandrodungen in Südamerika zählen zu den Klimakillern.Während die landwirtschaftlichen Betriebe in Südamerika eher großen Industriebetrieben ähneln, ist die heimische Landwirtschaft eher von kleinen und mittelgroßen Betrieben geprägt, bei denen die Produktion erheblich teurer ist. Der Text des Abkommens würde den Export von 100.000 Tonnen Rindfleisch pro Jahr ermöglichen; ein Drittel mehr als bisher.Fleischskandale und Pflanzengifte2017 wurde in Brasilien ein riesiger Fleischskandal mit großen Mengen an Gammelfleisch aufgedeckt. Außerdem hat der neue Rechtsaußen-Präsident Jair Messias Bolsonaro zahlreiche Pflanzengifte für die Landwirtschaft freigegeben.Kurt Seinitz, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Sun, 07 Jul 19 05:39:21 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Jörg Carstensen/dpa/picturedesk.com, Lukas Huter/EXPA/picturedesk.com, krone.at-Grafik]]>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Experten im Talk - Mercosur: Was spricht dafür, was dagegen?]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Schadet der Mercosur-Pakt der regionalen Landwirtschaft in Österreich? Und: Kann es im Interesse der EU sei, billiges Fleisch aus Südamerika zu importieren und Standards zu gefährden? Die „Krone“ bat einen Befürworter und einen Mercosur-Kritiker zum Schlagabtausch.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Schadet der Mercosur-Pakt der regionalen Landwirtschaft in Österreich? Und: Kann es im Interesse der EU sei, billiges Fleisch aus Südamerika zu importieren und Standards zu gefährden? Die „Krone“ bat einen Befürworter und einen Mercosur-Kritiker zum Schlagabtausch.</p> Die Rollen sind klar verteilt: Ralf Kronberger ist Chef der handelspolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Österreich. Er lebte selbst in Argentinien und kann sich keinesfalls erklären, warum der geplante EU-Mercosur-Pakt die Standards gefährden sollte.Ihm gegenüber sitzt bei der von Moderator Gerhard Koller geleiteten Diskussion im Studio Jens Karg. Er ist Handelsexperte von Greenpeace Österreich - und er ist es auch, der im Streitgespräch auf die vielen Probleme hinweist. Stichwort: Gammelfleisch. Hier die wichtigsten Auszüge des Gesprächs (das ganze Interview sehen Sie oben im Video):Billig-Rindfleisch oder Lebensmittelstandards? Werden wir mit Billig-Rindfleisch überschwemmt, bleiben die Lebensmittelstandards auf der Strecke? Kronberger sagt: „Grundsätzlich ist anzumerken, dass etwa drei bis vier Prozent des gehandelten Rindfleischs schon jetzt aus Lateinamerika kommen. Es ist keine Überschwemmung, es geht um eine begrenzte Anzahl, die in die EU importiert werden soll.“ Er weist darauf hin, dass die Quoten, die öffentlich diskutiert werden (zwischen 70.000 und 160.000 Tonnen Rindfleisch pro Jahr für den EU-Markt), von den Verhandlern nicht bestätigt sind.Karg kontert: Schon jetzt importiere die EU jährlich 300.000 Tonnen Rindfleisch aus anderen Ländern. Würden jetzt noch einmal bis zu 200.000 Tonnen (das fordert Brasilien) dazukommen, würde das den europäischen Markt kaputtmachen. Karg wörtlich: „Wie kann eine Weidehaltung mit einer Massenproduktion in Brasilien konkurrieren, wenn man nur noch auf Billigprodukte, die unter zweifelhaften Umständen produziert werden, setzt?“„Mit Hormonen behandeltes Fleisch ist in der EU verboten“ Er spricht auch an, dass mit Hormonen gemästet werde - wogegen der Experte der Wirtschaftskammer Einspruch erhebt: „Es gibt Lebensmittelstandards. Mit Hormonen behandeltes Fleisch ist in der EU verboten.“ Es gebe Lebensmittelkontrollen, die jetzt schon funktionieren. Und laut Kommission werde es bei den Standards keine Nivellierung nach unten geben.Was ist mit den Dokumenten, die laufend veröffentlicht werden? Diese geheimen Papiere, die zuletzt etwa Greenpeace publizierte, nennt man Leaks. Greenpeace-Mann Jens Karg spricht davon, dass in einem Dokument die Rede davon ist, dass die EU keine schärferen, sondern laxere Kontrollen vorsieht. Kronberger kontert: „Nicht beschlossene, geleakte Dokumente sind für mich keine Gesprächsgrundlage.“Gammelfleisch-Skandal in Brasilien Thema Gammelfleisch in Brasilien, wo kaputtes Fleisch aufgepäppelt wurde. Ralf Kronberger ist der Meinung, dass dieses Problem ein rein brasilianisches sei. Brasilien habe bestimmt ein Interesse daran, diesen Skandal in den Griff zu bekommen. Und: „Auch in Europa hatten wir solche Probleme.“ Er verweist auf Deutschland, wo es vor Jahren einen ähnlichen Skandal gab. „Kein europäischer Konsument wird Interesse daran haben, ein gebrandmarktes Fleisch zu kaufen.“ Greenpeace-Experte Jens Karg bleibt dabei: In Brasilien gibt es Massentierhaltung, Tiere und Beschäftigte werden dort ausgebeutet.Der Stand der Dinge bei den Verhandlungen:
Derzeit liegt der in Zahlen und Buchstaben gegossene EU-Mercosur-Pakt in einem hoch gesicherten Raum in Brüssel auf. Dort können die Abgeordneten Einsicht nehmen, Kopien dürfen allerdings nicht angefertigt werden.
Schon im heurigen Sommer sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein - und das ruft vor allem Kritiker auf den Plan. Sie befürchten eine völlige Intransparenz.
Nach dem Abschluss der Verhandlungen steht die Unterzeichnung an. Diese könnte in die Ratspräsidentschaft Österreichs fallen, die am 1. Juli 2018 beginnt und ein halbes Jahr dauert. Der Ratifizierungsprozess ist für 2019 geplant.
A. Halouska, M. Perry, R. Loy, J. Traby und M. Pichler, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 15 May 18 07:59:42 +0000</pubDate>
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            <title><![CDATA[Die Mercosur-Serie - Der tägliche Kampf der Bauern ums Überleben]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>In Europa formiert sich eine Bauern-Lobby gegen den Mercosur-Pakt: Viele können mit den Dumpingpreisen der südamerikanischen Rinderbarone nicht mithalten. Wie es unseren Landwirten geht - die „Krone“ fragte nach.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In Europa formiert sich eine Bauern-Lobby gegen den Mercosur-Pakt: Viele können mit den Dumpingpreisen der südamerikanischen Rinderbarone nicht mithalten. Wie es unseren Landwirten geht - die „Krone“ fragte nach.</p> „Bauer zu sein wird immer schwieriger. Der Klimawandel setzt uns zu - ganz zu schweigen von Marktzwängen und den strengen Auflagen aus Brüssel“, weiß der Land- und Forstwirt Franz Fischer aus dem Waldviertler Zemmendorf in Niederösterreich. Seit Jahrzehnten bestellt er die Äcker seiner Vorfahren.Er ist einer von vielen, die den Handelspakt zwischen EU und dem Mercosur kritisch verfolgen. Der Deal: gelockerte Kontrollstandards bei Lebensmittelimporten aus Südamerika, dafür mehr Autoexporte. Soll heißen: Billigfleisch gegen EU-Autoflotte, Soja-Futter und Ethanol gegen europäische Produkte. Fast zollfrei, anstatt bis zu 30 Prozent Aufschlag. 100.000 Tonnen zollfreies Rindfleisch sind im Gespräch. Dabei kämpfen heimische Landwirte schon jetzt mit der ausländischen Konkurrenz, für die, wie es scheint, andere Regeln gelten. „Während wir uns überzogenen Gesetzesauflagen unterwerfen, spielt es bei Importen - zum Beispiel bei Butter oder Käse - keine Rolle, wenn Hormone und Gentechnik bei der Fütterung eingesetzt werden“, prangert der Bauernrebell Leo Steinbichler an.Massentierhaltung versus Almbetrieb Fragwürdig: Ein rot-weiß-rotes Unternehmen liefert jährlich Zehntausende Hormonchips an brasilianische Rinderbarone. „Diese ,Biochemie’ wird dort Kälbern eingepflanzt, damit sie zu Monster-Fleischbergen heranwachsen. Genau solches Fleisch soll künftig zu Dumpingpreisen nach Europa kommen. Dass hier ein Bauer mit seinen paar Almkühen nicht mithalten kann, ist klar“, so der Agrarexperte Wilfried Oschischnig. Wie schwer es Landwirte haben, zeigt auch ein Blick auf die Kilopreise für Milch. Sie sind auf bis zu 31 Cent heruntergerasselt. Die Erlöse decken aber nur zu 70 Prozent die Produktionskosten. Nötig wäre ein Mindestlohn von 40 Cent.Arche-Hof-Bauer Thomas Strubreiter aus Oberscheffau (Salzburg):  „Unser großes Glück ist, dass wir mit unseren seltenen Haustierrassen auf den Arche-Höfen nicht austauschbar sind. So gesehen wäre die Zucht dieses Viehs eine echte Chance für Österreichs Bergbauern. Überhaupt gewinnt der Begriff Heimat in Zeiten, in denen viele Menschen flüchten müssen, immer mehr Bedeutung.“ Herbert Kammerhofer, Milchbauer aus Aflenz (Steiermark): „Mercosur wird unsere Branche zwar weniger betreffen, der Milchpreis geht aber auch so derzeit massiv den Bach hinunter. Mittelfristig ist leider keine Besserung in Sicht. Ich selbst habe nur 15 Kühe. Die Agrarpolitik wünscht sich große und hochverschuldete Landwirtschaftsbetriebe, die sind leichter steuer- und manipulierbar.“Bio-Landwirt Simon Vetter aus Lustenau in Vorarlberg: „Wir sind ein bäuerlicher Familienbetrieb und haben einen florierenden Ab-Hof-Verkauf von Gemüse und Fleisch mit treuen Kunden. Wir punkten mit wertvollen Produkten aus der Natur. Daher fürchte ich die Konkurrenz nicht. Wettbewerb ist nichts Schlechtes, nur muss er mit gleichen Lanzen ausgetragen werden.“Christine Saahs, Demeter-Winzerin aus Mautern (Niederösterreich): „Qualität und fairer Anbau stehen für mich als Winzerin an oberster Stelle. Die Gier und Brutalität, mit der landwirtschaftliche Güter auf Kosten der Natur in Massen produziert werden, sind uns ein Dorn im Auge. Der Raubbau an der Natur wird durch solche Freihandelsabkommen von der EU gefördert.“Zitrusfrüchte-Biobauer Michi Ceron aus Faak am See (Kärnten): „Ziel einer gesunden Landwirtschaft kann nur bedeuten, ohne Pestizide wie im Mercosur auszukommen. Als Kärntner Öko-Bauer sehe ich täglich, wie Nahrung entsteht. Das ist mein Leben und bedeutet für mich Natur pur. Ich bin europaweit der einzige zertifizierte Bio-Zitronenbauer mit 280 verschiedenen Sorten.“Paradeiser-Legende Erich Stekovics aus Frauenkirchen (Burgenland): „Die EU und offenbar viele unserer Politiker wollen nicht begreifen, dass Freihandelsabkommen wie CETA und Mercosur der Ruin für die klein strukturierte Landwirtschaft in Österreich sind. Die alten Gemüse- und Obstsorten sind in akuter Gefahr, von der Gentechnik verschluckt zu werden.“Schafbauer Hannes Fitsch aus Nassereith in Tirol: „Gegen Billigimporte, wie sie jetzt mit Mercosur aus südamerikanischer Massentierhaltung drohen, sind wir kleinen Tiroler Bergbauern chancenlos. Denn wir haben auch wegen der strengen Tierschutzstandards, die wir gerne aus Respekt vor allem Lebenden einhalten, hohe Kosten bei der Erzeugung.“Bäcker und Bauer vom Mauracherhof in Pogendorf (Oberösterreich): „Da wird ganz klar die industrielle Landwirtschaft großer Agrarkonzerne gefördert. Die Vielfalt der alten, wertvollen Sorten, wie sie unsere Vorfahren zu schätzen wussten, kommt bei Mercosur sicherlich gänzlich unter die Räder. Unsere Landwirte bauen beispielsweise noch das rare ,Ebners Rotkorn’ an.“Daten und Fakten
In Österreich werden Landwirtschaftsflächen in der Größe von 619.380 Hektar biologisch bewirtschaftet. 228.605 Hektar entfallen auf Äcker, 380.473 Hektar auf Grünflächen und Almen.
Der Anteil der Biohöfe von den gesamten landwirtschaftlichen Betrieben (162.018) beläuft sich derzeit mit 23.117 bereits auf 20 Prozent, wobei bereits mehr als 22 Prozent der agrarisch genutzten Flächen biologisch bewirtschaftet werden.
100.000 Tonnen Rindfleisch sollen zollfrei von Südamerika in die EU wandern. Die Mercosur-Staaten fordern sogar ein Kontingent von 200.000 Tonnen Rindfleisch. Die 60.000 heimischen Rinderbauern produzieren etwas mehr als 220.000 Tonnen Fleisch.
A. Halouska, M. Perry, R. Loy, J. Traby und M. Pichler, Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 19 13:42:43 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Schweinehälften im Kühltransporter, schweinekopf, schlachthaus, fleisch]]>
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            <title><![CDATA[Mercosur-Pakt-Debatte - Kein Importfleisch: Wirte tischen Stück Heimat auf]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Schon jetzt werden 1,3 Millionen Tonnen Fleisch in die EU importiert. Geht es nach den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten, soll die Zahl an billigem Importfleisch noch mehr steigen. Einen Kontrapunkt setzen heimische Gastronomen, die bewusst auf rot-weiß-rote Qualität achten. Die „Krone“ sprach mit vier Wirthauspionieren.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Schon jetzt werden 1,3 Millionen Tonnen Fleisch in die EU importiert. Geht es nach den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten, soll die Zahl an billigem Importfleisch noch mehr steigen. Einen Kontrapunkt setzen heimische Gastronomen, die bewusst auf rot-weiß-rote Qualität achten. Die „Krone“ sprach mit vier Wirthauspionieren.</p> Das Mercosur-Abkommen: Diskutieren Sie mit in unserem Leserforum auf www.krone.at/mercosur.„Alles, was bei uns auf der Speisekarte steht, ist aus Österreich. Vom Fleisch bis zur Milch. Wir - meine Frau und meine Mama - machen das aber nicht, weil es gerade im Trend liegt, sondern weil es uns bereits mein Papa, der leider vor 24 Jahren viel zu früh verstorben ist, immer vorgelebt hat“, schildert der 42-jährige Post-Wirt Alois Rainer aus dem Zillertal. Mit seiner Philosophie des rot-weiß-roten Menüs ist der Tiroler Gastronom jedoch nicht die Regel, sondern ein Vorzeigebeispiel.„Rindfleisch aus sechs Kontinenten, das ist die Realität“ „Rindfleisch aus sechs Kontinenten, das ist - etwa bei einem heimischen Steak-Restaurant - die Realität. Und durch die fehlende, gesetzlich noch immer nicht vorgeschriebene Herkunftsangabe stammen etwa 70 Prozent des verkochten Rindfleisches in Gastronomie, Hotellerie, Großküchen und Fertiggerichten aus dem Ausland von Argentinien bis Brasilien, wo der Einsatz von Hormonchips und Gentechnik tägliche Praxis ist. Bei Schweine-, Geflügel- und Wildfleisch ist die Situation noch um vieles schlimmer“, kritisiert Oberösterreichs verbissener Agrarrebell Leo Steinbichler.„Heute werden diese Lebensmittel durch Palmöl ersetzt“ Am extremsten sei die Situation auf dem Fettmarkt: „In vielen Produkten wird zwar mit ,Oma und ihren Rezepten‘ geworben, die früher tatsächlich mit Butter und Schweinefett gekocht hat. Doch heute werden diese Lebensmittel - der schönen Werbung zum Trotz - durch Palmöl ersetzt. Vieles, was Hausfrauen zum Braten und Frittieren in den Regalen der Supermärkte finden, ist auf Kosten des südamerikanischen oder indonesischen Regenwaldes produziert, die dafür gnadenlos abgebrannt werden.“Wild & Fisch aus dem eigenen Wald & WasserSo zum Beispiel Alexander Tacoli, der am Millstätter See jahrhundertealte Familientradition hütet und auf Wild sowie Fisch aus eigenem Wald und Wasser setzen kann.Zum Glück steigt das Bewusstsein, regionalen Lebensmitteln den Vorrang zu geben, zunehmend. Immer mehr österreichische Wirte und Restaurantbesitzer machen es dem Zillertaler Alois Rainer gleich.Ebenso wie Wirtinnen-Legende Ulli Amon-Jell, die besonders mit den Tullnerfelder Schweinebauern ein Lieferbündnis geschlossen hat. „Eigentlich gibt es ja kaum noch einen Gastronomen, der nicht auf heimische Qualität auf dem Teller achtet“, versichert Mario Pulker, der als Spartenobmann der Wirtschaftskammer 60.000 Gastronomiebetriebe in ganz Österreich vertritt. Ein Hoffnungsschimmer am Mercosur-Horizont also. Nicht nur die Wirte schauen auf die Herkunft - auch der österreichische Konsument hinterfragt mittlerweile, welche Produkte ihm aufgetischt werden …Der Mercosur-Pakt: Daten und Fakten
Die Brutto-Eigenerzeugung an Rindern (also Fleisch und lebende Rinder) lag nach aktuellen Zahlen bei circa 570.000 Stück Vieh.

Die Ausfuhr lebender Zucht- und Nutzrinder in andere EU-Länder sowie in Drittstaaten betrug 45.000 Tiere. Im Langzeitvergleich ist der Sektor Kalbfleischerzeugung problematisch: Denn der Bedarf am Fleisch dieser Jungtiere wird zur Hälfte aus Importen abgedeckt. In Zahlen sind das 100.000 Stück, Tendenz steigend.

Laut einer Umfrage (Institute for Strategic Consulting und Responsible Communication) sind 73 Prozent der 500 Österreicher über die steigende Auslands-Lebensmittelabhängigkeit besorgt.

Während es bei Bier einen Selbstversorgungsgrad von 104 Prozent und bei Zucker von 100 Prozent gibt, beträgt dieser Anteil bei Obst lediglich 49 Prozent. Eine Überversorgung ist bei Milch mit 162 Prozent zu verzeichnen.
Kronen ZeitungGastkommentar: Nationalrat muss den Pakt stoppen Handel zwischen verschiedenen Ländern der Welt wird seit Jahrhunderten betrieben. Das ist gut so. Das bereichert unser Leben und hat uns auch mit vielen Annehmlichkeiten in Kontakt gebracht. Aber die zuletzt von der EU verhandelten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und Mercosur sind ein Kniefall vor den internationalen Konzernen und schränken unsere demokratischen Rechte zum Teil drastisch ein. Warum erheben wir unsere Stimme? Gerade als Lebensmittel-Handelsunternehmen tragen wir eine hohe gesellschaftliche Verantwortung.Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass bei Freihandelsabkommen zwischen Staaten mit hoch entwickelten Rechtssystemen Sonderklage-Rechte ausländischer Konzerne sowie Schiedsgerichte strikt abgelehnt werden. Über diese Sonderklagerechte könnten internationale Konzerne quasi über Nacht alles aushebeln, was uns in Österreich und in der EU bisher hoch und heilig war: das Verbot von Gentechnik-Lebensmitteln, das Verbot von Hormonfleisch, das Verbot von giftigen Chemikalien und Pestiziden, Schutzstandards für Arbeitnehmer, Tierwohl und Umwelt. Das Gefährlichste ist, dass diese internationalen Schiedsgerichte über so wesentliche Lebensfragen letztinstanzlich entscheiden und damit über unseren Höchstgerichten stehen! Deshalb mein Appell: CETA und Mercosur dürfen im Nationalrat nicht ratifiziert werden. Das wäre ein irreversibler Schaden für Österreich! Für seine Landwirte und auch für sehr viele Konsumenten …Dr. Gerhard Drexel, Spar-Chef]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 10 May 18 07:23:45 +0000</pubDate>
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            <title><![CDATA[Der Mercosur-Pakt - Regional statt global: Warum es sich auszahlt]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Heimische Qualität statt billige Importe: Die Entscheidung im Supermarkt macht sich beim Zahlen an der Kasse bemerkbar. Doch es lohnt sich, auf regionale Lebensmittel zu setzen. „Geht es nur um den Preis, haben unsere Bauern das Nachsehen. Zählt die Qualität, können sie hingegen punkten“, sagt Hannes Royer von der Plattform „Land schafft Leben“. </p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Heimische Qualität statt billige Importe: Die Entscheidung im Supermarkt macht sich beim Zahlen an der Kasse bemerkbar. Doch es lohnt sich, auf regionale Lebensmittel zu setzen. „Geht es nur um den Preis, haben unsere Bauern das Nachsehen. Zählt die Qualität, können sie hingegen punkten“, sagt Hannes Royer von der Plattform „Land schafft Leben“. </p> Der Mercosur-Pakt - wem nutzt das Abkommen, wem schadet es? Diskutieren Sie mit in unserem Leserforum auf www.krone.at/mercosur.400 „Almo“-Bauern in ÖsterreichEin Sommer in der Natur steht den 40 Rindern von Karl Vorraber bevor: Viele ziehen auf die Alm, einige bleiben auf der Weide beim Hof. „Das ist artgerecht und hilft auch, unsere Landschaft zu erhalten“, betont der Nebenerwerbslandwirt aus dem steirischen Passail. Vorraber ist einer von etwa 400 heimischen „Almo“-Bauern. Ihr Anspruch: hochwertiges Almochsenfleisch. Im Laufstall gibt es kein Anbinden, die Tierschützer von Vier Pfoten kontrollieren, am nahe gelegenen Schlachthof ist „Almo“ selbst beteiligt. Doch all das hat seinen Preis. „Da können wir mit importiertem Fleisch nicht mithalten, dafür ist unsere Landwirtschaft viel zu kleinstrukturiert“, sagt Vorraber.Mehr und schneller: Turbomast im Freien Einmal quer über den Globus ist die Situation eine völlig andere, wie ein Brancheninsider schildert. Die Flächen und Betriebe sind groß, die Produktionskosten niedrig. Während in Argentinien immerhin oft auf Weidehaltung gesetzt wird, gibt es in Brasilien, insbesondere im Bundesstaat Mato Grosso, bei der Fleischproduktion nur eine Richtung: immer mehr, immer schneller!Hunderte Rinder werden in Boxen unter freiem Himmel („Feedlot“) intensiv gemästet, auch dank Wachstumshormonen legen die Tiere in kurzer Zeit viel Gewicht zu. Nach 14 bis 20 Monaten folgt die Schlachtung. Zum Vergleich: Die Rinder von Vorraber leben im Durchschnitt 26 Monate. Zudem wird in Brasilien immer mehr Urwald gerodet, um Platz für den Anbau des Futters zu schaffen.„Bei uns gibt es keine Legehennen im Käfig“ Viele Argumente also, um zum heimischen Rindfleisch zu greifen. Die gibt es auch bei anderen Produkten, wie Hannes Royer von der Plattform „Land schafft Leben“ erklärt: „Österreich hat z.B. die Haltung von Legehennen in Käfigen abgeschafft, während weltweit geschätzt 95 Prozent der Hennen in Käfigen leben. Heimische Masthühner und -puten haben mehr Platz als in anderen Ländern. Und für die Bewässerung von Gemüse gibt es bei uns ausreichend einwandfreies Wasser.“Theoretisch könnte Österreich sich zwar mit Billig-Lebensmitteln vom Weltmarkt ernähren, hätte dann aber keinen Einfluss auf ihre Erzeugung. Das wollen auch die Konsumenten nicht: Die Wertschätzung für regionale Lebensmittel steigt. Doch manchmal ist laut Royer bei den Preisen eine Schmerzgrenze erreicht: „Daher ist es wichtig, dass es in Österreich auch Bauern gibt, die für jene Menschen Lebensmittel erzeugen, die sehr auf den Preis achten müssen.“Mercosur: Daten und Fakten
Der Mercosur - die Abkürzung kommt von Mercado Común del Sur (Gemeinsamer Markt des Südens) - ist ein Staatenbündnis mit vier Mitgliedsstaaten in Südamerika: Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay.

1999 nahm das Bündnis erstmals Verhandlungen mit der EU auf. Bei dem Abkommen bietet Brüssel den Mercosur-Ländern attraktive Zollquoten für Produkte wie Rindfleisch, Ethanol oder Zucker und beliefert Südamerika im Gegenzug mit Autos und Industriegütern.

Kritiker wittern hier Gefahren für die Verbraucher. Grund: Die EU kontrolliert zwar weiter Importe, verzichtet aber darauf, Südamerikas Betriebe vorab zu inspizieren, und verlässt sich stattdessen auf vereinbarte Garantien. Nach einem Skandal in Brasilien, bei dem Gammelfleisch unter frische Ware gemischt wurde, wirkt dieser Vertrauensvorschuss fragwürdig.
Kronen ZeitungGastkommentar: Heimische Produkte haben klar Vorrang! Wir sind als Händler naturgemäß für freien Handel und sprechen uns daher auch nicht grundsätzlich gegen Mercosur aus. Zwei Dinge sind für uns jedoch wichtig: dass die Verhandlungen transparent geführt werden und somit eine öffentliche Diskussion darüber stattfinden kann. Und unser wichtigstes Anliegen: dass die hohen europäischen und vor allem österreichischen Qualitätsstandards bei Lebensmitteln erhalten bleiben. In vielen Bereichen - wie zum Beispiel bei unserer Bio-Eigenmarke Ja! Natürlich - sind unsere eigenen Standards bereits heute höher als vom österreichischen Gesetz gefordert. Dieses hohe Niveau unserer Produkte darf unter keinen Umständen konterkariert werden.In unserem Sortiment ist der Anteil an österreichischen und regionalen Lebensmitteln sehr hoch. Wir bieten nur Frischfleisch, Milch, Eier sowie Brot und Gebäck aus Österreich an und haben mit unseren landwirtschaftlichen Partnern langfristige Kooperationen. So kommen jährlich 160.000 Tonnen Obst und Gemüse aus Österreich in unsere Filialen. Das entspricht weit mehr als der Hälfte der Produkte in diesem Bereich, und das wird in jedem Fall - im Sinne der österreichischen Landwirtschaft - auch so bleiben. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir - wo immer es möglich ist - österreichischen Produkten den Vorzug geben.Marcel Haraszti, Bereichsvorstand REWE Österreich]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 30 Mar 23 10:03:22 +0000</pubDate>
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            <title><![CDATA[Fakten und Analysen - Mercosur-Pakt: Wem nützt der Deal, wem schadet er?]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Der Mercosur-Vertrag verspricht mehr Exporte für die Industrie, ruft aber auch Kritiker auf den Plan. Über die Gewinner und die Verlierer des Freihandelsabkommens.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mercosur-Vertrag verspricht mehr Exporte für die Industrie, ruft aber auch Kritiker auf den Plan. Über die Gewinner und die Verlierer des Freihandelsabkommens.</p> Diese Vorteile verspricht sich die Europäische Union von dem geplanten Pakt mit Mercosur.Zugang zu einem attraktiven Markt: Der Mercosur ist der siebentgrößte Wirtschaftsraum der Welt. Für Österreich stellt er einen wichtigen Exportpartner mit 260 Millionen Verbrauchern dar.
Wettbewerbsvorteil: Die EU ist der einzige Partner, mit dem der Mercosur ein Abkommen verhandelt. Heimische Firmen bekommen im Vergleich zu ihren Wettbewerbern einen privilegierten Marktzugang.

Einsparungen: 85 Prozent der EU-Ausfuhren in den Mercosur unterliegen dem Zoll - dabei handelt es sich gerade um jene Exporte, die für die EU und Österreich bedeutend sind - darunter Autos, Maschinen, Bier und Schnaps. Mit dem Abkommen sparen sich Unternehmen vier Milliarden Euro an Zollgebühren. Darüber hinaus könnte der Pakt neue Sektoren erschließen - etwa für Milchprodukte, Wein, Spirituosen, verarbeitete Lebensmittel, Schokolade, alle Arten von Schweinefleischprodukten und Obstkonserven.

Günstige Rohstoffe: 60 Prozent der landwirtschaftlichen EU-Einfuhren aus dem Mercosur sind Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie und die Viehwirtschaft. Weitere 80 Prozent von pflanzlichen Proteinen für Futtermittel stammen aus dem Gebiet. Diese Rohstoffe könnte Österreich zu günstigeren Preisen beziehen.
Diese Gefahren birgt das Freihandelsabkommen:
Abholzung: Der Ethanolboom und die exzessive Rinderzucht führen dazu, dass immer mehr kostbare Flächen Regenwald geopfert werden. Die Abholzung wirkt sich unmittelbar auf das Klima aus - die Folge: mehr Trockenperioden und damit auch Ernteverluste für die Agrarproduzenten. Die Katze beißt sich hier also in den Schwanz.

Umweltbedrohung: Die ursprüngliche Landschaft Südamerikas weicht endlosen Soja-Monokulturen. Einheimische, die bisher in den Wäldern gelebt haben, werden vertrieben. Um die Ernte zu sichern, verwenden Produzenten Tonnen von schädlichen Pestiziden.

Ausbeutung: In den Mercosur-Staaten besitzen wenige Oligarchen den Großteil der Agrarflächen. Die Menschen am Land sind keine selbstständigen Bauern, sondern Landarbeiter, die für Hungerlöhne schuften.

Abhängigkeit: Der immer stärkere Fokus auf die Agrarproduktion macht die Länder vom weltweiten Rohstoffpreis abhängig. „Entwicklung ist mit Industrialisierung verbunden. Indem man Industriegüter aus der EU in den Mercosur liefert, schwächt man dort die heimische Industrie“, erläutert der Professor für Volkswirtschaft, Johannes Jäger.

Schein-Hilfe: Ein Teil des Abkommens sieht vor, dass die EU Autos in den Mercosur liefert. Durch den enormen Konkurrenzdruck wird aber der Automobilsektor in Brasilien und Argentinien bedroht - die Gewerkschaft befürchtet den Verlust Tausender Arbeitsplätze.

Dumping-Preise: Durch das Abkommen könnte der Preis für Rindfleisch um bis zu 20 Prozent sinken. Dadurch würde der Erlös für die heimischen Rindermäster um etwa 78 Millionen Euro zurückgehen. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Herde in Österreich umfasst 26 Tiere. In Brasilien oder Argentinien sind es mehrere Tausend Rinder. Mit dieser Menge und den Dumpingpreisen können heimische Bauern nicht mithalten.
Gammel- und Hormonfleisch: 2017 erschütterte ein Gammelfleischskandal Brasilien. Verdorbene Ware wurde mit Chemikalien getarnt und unter frisches Fleisch gemischt, Kontrolleure wurden bestochen. Nicht das einzige Manko: Laut Greenpeace stehen genmanipuliertes Futter sowie Wachstumshormone bei der Rinderzucht in den Mercosur-Staaten an der Tagesordnung.Kronen Zeitung]]></content:encoded>
            <pubDate>Mon, 07 May 18 15:18:46 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[Kronen Zeitung, Hernan Vitenberg / Greenpeace, krone.at-Grafik]]>
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            <title><![CDATA[Riesiger Agrarmarkt - Mercosur: Vier Staaten, 260 Millionen Menschen]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Das mögliche Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur verschafft der EU Zugang zu einem riesigen Agrarmarkt mit 260 Millionen Verbrauchern. Was die vier Länder ausmacht? Hier ein Überblick.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das mögliche Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur verschafft der EU Zugang zu einem riesigen Agrarmarkt mit 260 Millionen Verbrauchern. Was die vier Länder ausmacht? Hier ein Überblick.</p> Ein Steak ist ein Steak. Zumindest auf den ersten Bissen. Was Konsumenten nicht schmecken: Woher das Fleisch kommt oder ob es fair und ohne Hormone produziert wurde. Das sind Merkmale, für die Österreichs Bauern bürgen. Allerdings: Was auf unseren rot-weiß-roten Tellern landet, könnte bald gar nicht mehr so heimisch sein. Aktuell verhandelt die EU mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur. Sobald diese zwei Global Player verschmelzen, fallen nicht nur die Zölle, sondern auch die Einfuhrbestimmungen für Agrarprodukte. Bis zu 100.000 Tonnen Rindfleisch sollen dann nach Europa wandern.18 Prozent der Exporte gehen in die EUFür die EU hat der Pakt seine Reize, immerhin leben im Mercado Comun del Sur (Gemeinsamer Markt des Südens) 260 Millionen Menschen - knapp ein Drittel der Europäer. Und auch für die lateinamerikanische Familie ist die Union ein wichtiger Absatzmarkt: Rund 18 Prozent aller Exporte gehen in die EU. Während der Mercosur hauptsächlich Agrarprodukte und Rohstoffe  exportiert, liefert die EU im Gegenzug vor allem Maschinen und Chemikalien.Brasiliens Fläche entspricht dem 100-Fachen Österreichs. Platz für die Rinderzucht gibt es also in rauen Mengen: Mittlerweile gilt der brasilianische Konzern JBS als größter Fleischproduzent weltweit. Nach dem Gammelfleischskandal geriet die Firma jedoch ins Kreuzfeuer der Kritik. 2014 ließ JBS im Wahlkampf satte 100 Millionen Euro illegal in die Taschen von Politikern fließen. Ein Drittel des aktuellen Kongresses wurde somit geschmiert. Die Rinderhaltung, aber auch der exzessive Anbau von Bioethanol geht auf Kosten der Natur: Für Weide- und Anbauflächen wurden große Teile des Regenwalds geopfert.Herr der Rinder und der SojafelderArgentiniens Markenzeichen ist das berühmte Rindfleisch. Rund 60 Kilogramm verdrückt jeder Einwohner pro Jahr - weltweiter Rekord! Die Hälfte der Tiere lebt laut Schätzungen in sogenannten Feedlots - kargen Maststätten, auf denen Tausende Rinder gehalten werden. Neben dem Fleischhandel gehört Argentinien zu den größten Soja-Exporteuren überhaupt. Auf Umweltschutz legt man jedoch wenig Wert - was die hohe Konzentration von Pestiziden erklärt. Auch der VW-Konzern ist hier angesiedelt. Kurzzeit-Kanzler Viktor Klima stellte einst den Leiter vor Ort - heute verbringt er dort seinen Ruhestand auf einer argentinischen Ranch.Der arme SchluckerParaguay produziert jährlich mehr Sojabohnen, als es Einwohner gibt - nämlich acht Millionen Tonnen! Mit einem Durchschnittseinkommen von knapp 3600 Euro ist Paraguay das ärmste Land der Mercosur-Familie. Kein Wunder: Zwei Prozent der reichsten Bevölkerung besitzen stolze 70 Prozent aller Agrarflächen!Klein, aber wohlhabend Uruguay ist der Zwerg unter den Mercosur-Mitgliedern. 2013 legalisierte es als erstes Land weltweit den Handel mit Marihuana. Derzeit gehört der Staat zu den stabilsten, demokratischsten und wohlhabendsten in Lateinamerika.Was hinter Mercosur stecktDie Mercosur ist ein Staatenbündnis mit vier Mitgliedsstaaten in Südamerika: Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. 1999 nahm das Bündnis erstmals Verhandlungen mit der EU auf. Bei dem Abkommen bietet Brüssel den Mercosur-Ländern attraktive Zollquoten für Produkte wie Rindfleisch, Ethanol oder Zucker und beliefert Südamerika im Gegenzug mit Industriegütern. Kritiker wittern hier Gefahren für die Verbraucher. Grund: Die EU kontrolliert zwar weiter Importe, verzichtet aber darauf, Südamerikas Betriebe vorab zu inspizieren und verlässt sich stattdessen auf vereinbarte Garantien. Nach einem Skandal in Brasilien, bei dem Gammelfleisch unter frische Ware gemischt wurde, wirkt dieser Vertrauensvorschuss fragwürdig.Morgen lesen Sie: Gewinner und Verlierer des Freihandelspakts. Wer profitiert und wem schadet er?Kronen Zeitung/krone.at]]></content:encoded>
            <pubDate>Mon, 07 May 18 15:05:08 +0000</pubDate>
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            <title><![CDATA[EU-Mercosur-Pakt - Billigfleisch aus Südamerika gegen EU-Autoflotte]]></title>
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            <description><![CDATA[<p>Neben TTIP, CETA und weiteren Freihandelsabkommen zwischen der EU und anderen Staaten der Welt steht der Pakt mit vier lateinamerikanischen Staaten aus dem sogenannten Mercosur-Wirtschaftsraum (Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay) unter extrem kritischer Beobachtung. Viele mächtige EU-Nationen wollen das Abkommen mit dem Mercado Comun del Sur (Gemeinsamer Markt des Südens) noch im Sommer durchboxen. Dabei weiß nur die Elite, was der Pakt mit sich bringt. Die „Krone“ beleuchtet in sieben Teilen alle Hintergründe, die Gewinner und Verlierer sowie die Folgen dieses Österreich stark betreffenden Abkommens.</p>]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Neben TTIP, CETA und weiteren Freihandelsabkommen zwischen der EU und anderen Staaten der Welt steht der Pakt mit vier lateinamerikanischen Staaten aus dem sogenannten Mercosur-Wirtschaftsraum (Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay) unter extrem kritischer Beobachtung. Viele mächtige EU-Nationen wollen das Abkommen mit dem Mercado Comun del Sur (Gemeinsamer Markt des Südens) noch im Sommer durchboxen. Dabei weiß nur die Elite, was der Pakt mit sich bringt. Die „Krone“ beleuchtet in sieben Teilen alle Hintergründe, die Gewinner und Verlierer sowie die Folgen dieses Österreich stark betreffenden Abkommens.</p> Unaufgeregt klingt es, sobald EU-Abgeordnete vom „Leseraum“ im Brüsseler Glaskomplex sprechen. Die Türen sind gesichert, Smartphones, Fotos oder Aufnahmegeräte sind streng verboten. Hinter dieser Tür spielt sich die in Buchstaben und Zahlen gegossene Europa-Politik ab, die in dieser Form noch nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf.Nicht weil die EU-Kommission und das Parlament es so wollen, wie reflexartig betont wird, sondern sich mächtige europäische Exportnationen dagegen wehren. Wer lässt sich auch bei winkenden Milliardengeschäften schon gerne in die Karten schauen? Seit Mitte April liegt in dieser Kammer das Verhandlungsmandat zum Mercosur-Abkommen zur diskreten Einsicht für einen auserwählten Kreis auf. Verfasst und ausgehandelt von Spezialisten aus EU-Staaten, die mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay den Handel ohne erdrückende Zölle antreiben wollen. Jene vier Länder, die sich als Gegengewicht zu den USA zum Mercosur zusammengeschlossen haben.Vorvertrag gibt es bereits seit dem Jahr 1995Bereits am 15. Dezember 1995 unterzeichneten EU-Vertreter ein Assoziationsabkommen als Vorstufe zu einem Freihandelsabkommen. Der Tenor dieses Dokumentes, wenn auch überholt und veraltet, gilt immer noch. Oft wurden schnelle Abschlüsse versprochen, doch die Verhandler waren nicht zufrieden - bis heute. Der Deal: gelockerte Kontrollstandards bei Lebensmittelimporten aus Südamerika, dafür mehr Autoexporte. Grob zusammengefasst: Billigfleisch gegen EU-Autoflotte, Soja-Futter und Ethanol gegen europäische Produkte. Fast zollfrei anstatt bis zu 30 Prozent Aufschlag.Profitieren würden aus rein wirtschaftlicher Sicht beide, der Mercosur-Markt ist jetzt jährlich für die EU 42 Milliarden Euro wert, vier Milliarden Zollabgaben würden wegfallen. Der Mercosur will Tausende Tonnen Rindfleisch von seinen gewaltigen Farmen loswerden, die EU-Länder ihre Autos - speziell in Zeiten des Diesel-Skandals. Eine gute Gelegenheit mithilfe der Politik unliebsame Wagen über den großen Teich zu bekommen. Eine gute Gelegenheit den vor einem Jahr ausgebrochenen gigantischen Gammelfleisch-Skandal in Brasilien zu übertauchen. Abgelaufenes und schlechtes Fleisch wurde mit Chemie ansehnlich gemacht und zurück in den Verkauf gebracht. Es gab Verhaftungen und Rücktritte.Dieses Mal muss es dennoch rasch gehen, bis Sommer 2018 sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein. Ende April kam es in Brüssel zu einem „Abtast-Treffen“, am Freitag tagte der Handelsunterausschuss. Besteht Einigkeit, kann die Unterzeichnung bereits in die österreichische Ratspräsidentschaft fallen, der Ratifizierungsprozess 2019 beginnen. Ein Grund mehr, warum Bauern, Handel, Staaten wie Österreich, Irland, Frankreich sowie Umweltschutzorganisationen Sturm dagegen laufen. Zu unsicher sind die Informationen, zu gefährlich scheint, was am Ende herauskommt. Kleine Betriebe als Verlierer, internationale Konzerne als Gewinner?Die Bauern fürchten um die Qualität der Lebensmittel und enorme wirtschaftliche Nachteile, Irland stellt sich wegen des Brexits quer. Tonnen an irischem Rindfleisch gehen zollfrei nach Großbritannien, mit dem Austritt wird es schwieriger. Noch beschwichtigend agieren ÖVP und Wirtschaftskammer, die Freihandelskommen unter den „richtigen“ Voraussetzungen befürworten. Nur was sind die schon?Dafür, dagegen und nachbessernEU-Abgeordneter Paul Rübig (ÖVP): „Das Mercosur-Abkommen wird europäische Standards im Handel einbetonieren. Hormonfleisch ist in Österreich und Europa verboten. Für eine Reihe von landwirtschaftlichen Produkten wird der europäische Markt nicht vollständig geöffnet, es werden Quoten vereinbart, die zu reduzierten Zollsätzen importiert werden dürfen. Tiroler Speck kommt dann auch nur aus Tirol.“ SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried: „Wie soll die klein strukturierte österreichische Landwirtschaft mit Abertausenden Tonnen Rindfleisch aus Brasiliens Rinderfabriken konkurrieren - von den Umweltstandards ganz zu schweigen?“ Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP): „Es fehlen etwa Rindfleischquoten. Nachschärfen sollte die EU generell bei den sanitären Standards. Wir müssen in allen Abkommen auf Lebensmittelkontrollen beharren. Einen Beschluss um jeden Preis und auf Kosten der Landwirtschaft wird es nicht geben.“Morgen: Mercosur-Staaten - Zugang zu einem Markt mit 260 Millionen MenschenKronen Zeitung/krone.at]]></content:encoded>
            <pubDate>Mon, 07 May 18 12:23:00 +0000</pubDate>
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                <![CDATA[AFP, stock.adobe.com, krone.at-Grafik]]>
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